✏️ Rechtschreib- & Grammatikprüfung
Fügen Sie deutschen Text ein und erhalten Sie sofort konkrete Korrekturen für Rechtschreibfehler, Grammatikfehler und Zeichensetzung, jede mit einem Klick behebbar.
Bereit zur Analyse
Fügen Sie Ihren Text ein und klicken Sie auf "Text prüfen", um zu beginnen.
Wie diese Rechtschreib- und Grammatikprüfung funktioniert
Fügen Sie einen Satz, einen Absatz oder eine ganze Seite deutschen Text in das Feld oben ein und klicken Sie auf "Text prüfen". Das Werkzeug sendet Ihren Text an LanguageTool, einen Grammatikprüfungsdienst, der von Millionen Schreibenden genutzt wird und über ein eigenes, ausführliches Regelwerk für die deutsche Sprache verfügt. Innerhalb weniger Sekunden kommt das Ergebnis zurück und erscheint gleich doppelt: als farbige Markierung direkt in Ihrem Text und als Liste von Karten im Bereich rechts, jede mit einer Erklärung, was falsch ist und wie es sich beheben lässt.
Jede Fehlerkarte zeigt den umgebenden Satz mit der markierten Stelle, eine verständliche Erklärung des Fehlers und, wenn eine Korrektur sicher genug ist, einen oder mehrere Vorschläge als anklickbare Schaltflächen. Ein Klick auf einen Vorschlag setzt ihn direkt in Ihren Text ein, die Markierung verschwindet, und die verbleibende Fehleranzahl aktualisiert sich sofort.
Schritt für Schritt
- Text einfügen oder eintippen. Der Editor akzeptiert alles von einem einzelnen Satz bis zu mehreren tausend Wörtern, ohne Mindestlänge.
- Auf "Text prüfen" klicken. Ihr Text wird zur Analyse an den Prüfdienst gesendet. Während die Anfrage läuft, zeigt die Schaltfläche kurz "Wird analysiert..." an, meist für nicht mehr als ein paar Sekunden.
- Markierte Fehler durchsehen. Jede beanstandete Stelle ist im Editor unterstrichen und erscheint rechts als eigene Karte mit Erklärung. Klicken Sie direkt auf eine Markierung oder scrollen Sie durch die Karten.
- Einzeln oder alle auf einmal korrigieren. Klicken Sie auf einen Korrekturvorschlag, um ihn sofort anzuwenden, oder nutzen Sie "Alle korrigieren", um für jeden behebbaren Fehler den besten Vorschlag mit einem Klick zu übernehmen. "Rückgängig" macht die letzte Änderung bei Bedarf wieder rückgängig.
Die Statusleiste über dem Editor zeigt Fehleranzahl, Zeichenanzahl und Wortanzahl live während des Tippens an, sodass Sie auf einen Blick sehen, wie eine Prüfung ausgefallen ist. Eine einzelne Anfrage prüft bis zu 20.000 Zeichen, was für so gut wie jeden Blogartikel, jede E-Mail oder jede Hausarbeit in einem Durchgang ausreicht.
Häufige deutsche Rechtschreib- und Grammatikfehler
Manche Fehler tauchen in fast jedem deutschen Text auf, unabhängig davon, wie sorgfältig jemand schreibt, weil die deutsche Grammatik an einigen Stellen Regeln verlangt, die im gesprochenen Deutsch kaum auffallen.
Groß- und Kleinschreibung von Substantiven
Im Deutschen werden alle Substantive großgeschrieben, auch mitten im Satz, ein Detail, das viele beim schnellen Tippen übersehen. "ich gehe zur arbeit" muss "Ich gehe zur Arbeit" heißen. Das betrifft auch substantivierte Verben und Adjektive wie "das Lesen" oder "im Allgemeinen", die leicht kleingeschrieben werden, obwohl sie hier als Substantiv fungieren.
Kommasetzung vor Nebensätzen
Anders als im Englischen ist das Komma vor einem eingeleiteten Nebensatz im Deutschen praktisch immer Pflicht, nicht optional. "Ich weiß dass du kommst" braucht ein Komma vor "dass": "Ich weiß, dass du kommst." Dieselbe Regel gilt für "weil", "obwohl", "wenn" und die meisten anderen unterordnenden Konjunktionen, und sie gehört zu den am häufigsten übersehenen Kommaregeln überhaupt.
dass gegen das
"Dass" mit Doppel-s leitet einen Nebensatz ein, während "das" der bestimmte Artikel oder ein Relativpronomen ist. "Ich glaube das du recht hast" ist falsch, richtig ist "Ich glaube, dass du recht hast", weil hier ein Nebensatz eingeleitet wird. In "Das Buch, das ich lese" dagegen ist "das" korrekt, weil es sich auf das Buch bezieht.
Genitiv, Dativ und feste Präpositionen
Präpositionen wie "wegen", "trotz" und "während" verlangen im Standarddeutsch den Genitiv, auch wenn der Dativ umgangssprachlich weit verbreitet ist. "Wegen dem Regen" ist umgangssprachlich üblich, in formellen Texten aber "wegen des Regens" korrekt. Verben wie "helfen" oder "danken" verlangen wiederum den Dativ, nicht den Akkusativ: "Ich helfe ihm", nicht "Ich helfe ihn."
| Fehlertyp | Beispiel | Korrektur |
|---|---|---|
| Substantiv kleingeschrieben | Ich habe einen neuen laptop gekauft. | Ich habe einen neuen Laptop gekauft. |
| Komma vor Nebensatz fehlt | Ich hoffe dass es klappt. | Ich hoffe, dass es klappt. |
| dass / das | Ich weiß nicht ob das stimmt das er kommt. | Ich weiß nicht, ob es stimmt, dass er kommt. |
| Genitiv nach Präposition | Wegen dem schlechten Wetter blieben wir zu Hause. | Wegen des schlechten Wetters blieben wir zu Hause. |
| seit / seid | Wir wohnen seid drei Jahren hier. | Wir wohnen seit drei Jahren hier. |
| trennbares Verb | Ich rufe dich morgen. | Ich rufe dich morgen an. |
Auch die Zusammenschreibung zusammengesetzter Substantive fällt vielen schwer: "Auto Bahn" ist im Deutschen falsch getrennt, richtig ist "Autobahn" in einem Wort, da zusammengesetzte Nomen im Deutschen fast immer zusammengeschrieben werden statt wie im Englischen getrennt zu bleiben.
Der Deppenapostroph
Ein Apostroph vor dem Plural-s, wie in "Auto's" oder "Handy's", ist im Deutschen falsch und wird umgangssprachlich abwertend "Deppenapostroph" genannt. Korrekt ist einfach "Autos" und "Handys", ganz ohne Apostroph. Dasselbe gilt für den Genitiv bei Eigennamen: "Karl's Buch" braucht keinen Apostroph, richtig ist "Karls Buch", außer der Name endet bereits auf einen s-Laut wie in "Max' Auto".
wie oder als beim Vergleich
Bei einem Komparativ verlangt der Vergleich "als", nicht "wie": "Sie ist größer als ich" ist korrekt, "Sie ist größer wie ich" ist ein weitverbreiteter, aber falscher Regionalismus. "Wie" gehört dagegen zu einem Vergleich der Gleichheit, wie in "Sie ist genauso groß wie ich".
Was eine automatische Prüfung erkennt, und was nicht
Ein regelbasiertes System wie LanguageTool ist bei der mechanischen Ebene der Sprache wirklich zuverlässig: Rechtschreibung, Zeichensetzung, Kongruenz und die oben beschriebenen typischen Verwechslungen. Weniger zuverlässig, und mitunter schlicht falsch, ist es bei allem, was von Bedeutung, Absicht oder Kontext abhängt, den die Software nicht erfassen kann.
- Erkannt werden: Rechtschreibfehler, fehlende oder falsch gesetzte Kommas vor Nebensätzen, falsche Kasusendungen, Verwechslungen wie dass/das oder seit/seid, doppelte Wörter und viele stilistische Auffälligkeiten wie unnötig verschachtelte Sätze.
- Meist übersehen werden: sachliche Fehler, ein Ton, der nicht zur Zielgruppe passt, eine Argumentation, die nicht schlüssig ist, und Nuancen, warum eine von zwei grammatisch richtigen Formulierungen im konkreten Kontext besser passt.
- Manchmal falsch bewertet werden: Eigennamen, Markennamen, Fachbegriffe und bewusst ungewöhnliche Formulierungen. Ein Name wie "Schwarzkopf" oder ein Fachbegriff wie "Middleware" kann als Rechtschreibfehler markiert werden, einfach weil er nicht im Wörterbuch des Prüfers steht.
Das macht das Werkzeug nicht weniger nützlich, es bedeutet nur, dass die Vorschläge ein Ausgangspunkt sind und kein endgültiges Urteil. Prüfen Sie jeden markierten Punkt, bevor Sie ihn übernehmen, besonders bei Namen, Zitaten oder Code, und ignorieren Sie Vorschläge, die etwas ändern würden, das Sie bewusst so geschrieben haben.
Datenschutz: Was mit Ihrem Text passiert
Anders als die meisten anderen Werkzeuge auf dieser Website arbeitet diese Prüfung nicht rein lokal im Browser. Eine zuverlässige Grammatikprüfung braucht ein umfangreiches Regelwerk, das zu groß ist, um es an jeden Browser einzeln auszuliefern. Wenn Sie auf "Text prüfen" klicken, wird Ihr Text deshalb über eine verschlüsselte Verbindung an die öffentliche Prüf-API von LanguageTool gesendet, dort analysiert, und das Ergebnis kommt direkt zurück. Der Server von TextSorter selbst fungiert dabei nur als schlanker Vermittler: Er leitet Ihren Text weiter, versieht die Antwort mit dem Header "Cache-Control: no-store" und speichert, protokolliert oder liest nichts von dem, was Sie eingeben.
Das ist ein anderes Datenschutzmodell als bei einem Werkzeug, das vollständig im Browser läuft, und das sollte man offen benennen. Ihr Text verlässt für die Dauer einer einzigen Anfrage tatsächlich Ihr Gerät. Er wird in dieser gesamten Kette nirgends in einer Datenbank gespeichert und direkt nach der Prüfung verworfen, durchläuft dabei aber kurz einen externen Dienst, den Sie nicht selbst geprüft haben. Für einen E-Mail-Entwurf, einen Aufsatz oder einen Blogbeitrag ist das ein vertretbarer Kompromiss für eine wirklich brauchbare Grammatikprüfung. Für wirklich sensible Inhalte, ein Passwort, medizinische Angaben, ein Dokument unter strenger Vertraulichkeit, sollten Sie diesen Dienst wie jede andere externe API behandeln und solche Inhalte davon fernhalten.
Jede Prüfung ist außerdem auf 20.000 Zeichen begrenzt, was jede Anfrage schnell hält und verhindert, dass eine einzelne Prüfung Minuten statt Sekunden dauert.
Diese Prüfung im Vergleich zu Word und Google Docs
Microsoft Word und Google Docs bringen beide eine eingebaute Rechtschreib- und Grammatikprüfung mit, die während des Tippens läuft und Probleme sofort unterstreicht, ohne das Dokument je zu verlassen. Wer ohnehin komplett in einer dieser Anwendungen schreibt, hat mit der eingebauten Prüfung tatsächlich einen Schritt weniger als das Kopieren des Textes in ein anderes Werkzeug.
Dieses Werkzeug ist dagegen genau für alles gedacht, was gar nicht in Word oder Docs entsteht: eine E-Mail, die direkt in Gmail oder Outlook getippt wird, ein Kommentar in einem Support-Ticket, eine Bildunterschrift für soziale Medien, ein Absatz aus einem PDF, eine Nachricht in Slack oder ein Produkttext, der direkt in ein CMS-Feld eingegeben wird. Statt ein Dokument nur zu öffnen, um dessen Rechtschreibprüfung zu nutzen, fügen Sie den Text hier ein, erhalten dieselbe Art von Rückmeldung und fügen die korrigierte Fassung dort ein, wo sie hingehört.
Die beiden unterscheiden sich auch darin, wie sie Ergebnisse darstellen. Word und Docs markieren Fehler einzeln direkt im Text, was sich gut eignet, wenn Sie gerade an einem langen Dokument arbeiten. Dieses Werkzeug erstellt stattdessen eine einzige Liste aller gefundenen Fehler auf einmal, jede mit eigener Erklärung, was es leichter macht, einen kurzen Text komplett zu überblicken oder mit "Alle korrigieren" alles auf einen Schlag zu beheben, statt sich Zeile für Zeile durchzuklicken.
Keine der beiden Varianten ist grundsätzlich besser, sie passen nur zu unterschiedlichen Momenten: die eine zum Dokument, in dem Sie ohnehin schreiben, die andere zu allem, was Sie anderswo schreiben.
Wer diese Rechtschreib- und Grammatikprüfung nutzt
Schülerinnen, Schüler und Studierende
Hausarbeiten, Referate und Bewerbungsunterlagen profitieren alle von einem zweiten Blick, der genau die kleinen Fehler findet, die man nach dem zehnten Lesen des eigenen Textes nicht mehr sieht. Ein Entwurf, der vor der Abgabe noch einmal geprüft wird, fängt Tippfehler und Kongruenzfehler ab, die leicht übersehen werden, wenn man ohnehin schon weiß, was gemeint war.
Berufstätige
Kunden-E-Mails, Statusberichte, Bewerbungsschreiben und Beiträge auf LinkedIn wirken deutlich souveräner, wenn sie fehlerfrei sind. Ein einziges "das" statt "dass" in einer Bewerbung oder einer Nachricht an einen Kunden kann eine ansonsten überzeugende Botschaft schwächen, und das vor dem Absenden zu prüfen dauert nur Sekunden.
Nicht-Muttersprachler und Muttersprachler gleichermaßen
Wer Deutsch als Fremdsprache lernt, nutzt ein solches Werkzeug oft, um Kasusfehler und Präpositionsfehler zu erkennen, die sich in der Theorie leicht erklären, aber schwer verinnerlichen lassen. Muttersprachler greifen genauso häufig darauf zurück, meist um die Flüchtigkeitsfehler zu fangen, die beim schnellen Tippen entstehen: fehlende Kommas, doppelte Wörter und Autokorrektur, die danebengeht.
Schreibende, Lektorinnen und Support-Teams
Bloggerinnen und freie Autoren nutzen die Prüfung als schnellen ersten Durchgang vor einer genaueren menschlichen Überarbeitung. Kundenservice-Teams lassen Textbausteine und Standardantworten hindurchlaufen, bevor sie als Vorlage gespeichert werden, denn ein Fehler in einer Vorlage wiederholt sich in jedem Ticket, das sie verwendet, bis ihn jemand bemerkt.
Mehrsprachige Teams
Teams, die parallel auf Deutsch, Englisch und weiteren Sprachen kommunizieren, prüfen deutsche E-Mails und Dokumente genau hier, ohne für jede Sprache ein eigenes Werkzeug installieren zu müssen, denn dieselbe Oberfläche steht auch für Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch und Arabisch zur Verfügung.
Tipps für die Arbeit mit einer automatischen Prüfung
- Fertige Entwürfe prüfen, keine ersten Rohfassungen. Eine Prüfung nach jedem Satz unterbricht den Schreibfluss und überschüttet Sie mit Vorschlägen für einen Absatz, den Sie ohnehin gleich wieder umschreiben. Heben Sie sich die Prüfung für den fertigen Entwurf auf.
- Die Erklärung lesen, nicht nur den Vorschlag übernehmen. Die kurze Erklärung auf jeder Fehlerkarte zeigt, warum etwas markiert wurde, was wichtig ist, wenn Sie mit dem Vorschlag nicht einverstanden sind oder derselbe Fehler in Ihren Texten immer wieder auftaucht.
- "Alle korrigieren" für kurze Texte nutzen, bei langen oder wichtigen Texten jede Karte einzeln prüfen. Für eine schnelle Nachricht ist die Sammelkorrektur praktisch, bei einem Bewerbungsschreiben lohnt sich aber der Blick auf jeden einzelnen Vorschlag, damit kein Name oder eine bewusste Formulierung versehentlich verändert wird.
- Nach größeren Änderungen erneut prüfen. Eine umfangreiche Überarbeitung kann neue Fehler einbauen, während sie alte behebt. Eine zweite Prüfung nach größeren Änderungen fängt das ab, was die Überarbeitung selbst verursacht hat.
- Eigennamen und Fachbegriffe kritisch behandeln. Wird ein vermeintlicher Rechtschreibfehler als Marken- oder Eigenname erkannt, kennt der Prüfer das Wort schlicht nicht. Lassen Sie es dann unverändert stehen.
So eingesetzt ist eine automatische Prüfung eher eine schnelle, unermüdliche Lektorin als ein Ersatz für das eigene Urteilsvermögen: Sie findet, was das eigene Auge nicht mehr sieht, die endgültige Entscheidung bleibt bei Ihnen.
Häufig gestellte Fragen
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🔒 Datenschutz: Nichts wird gespeichert
Ihr Text wird über eine verschlüsselte Verbindung an die Prüf-API von LanguageTool gesendet, um die obigen Vorschläge zu erzeugen, und der Server von TextSorter protokolliert, speichert oder liest ihn zu keinem Zeitpunkt: Die Antwort kommt mit dem Header "no-store" zurück, und danach bleibt nichts erhalten. Ihr Text verlässt dafür kurz Ihr Gerät, halten Sie deshalb Passwörter, Gesundheitsdaten und alles, was einer strengen Vertraulichkeit unterliegt, von diesem Feld fern.