📊 Wortfrequenz Zähler
Analysieren Sie Texte nach SEO-Keyword-Dichte und wiederkehrenden Phrasen, um Inhalte gezielt zu optimieren.
So prüfen Sie die Keyword-Dichte Ihres Textes
Kopieren Sie Ihren Artikel, Blogbeitrag oder Textentwurf komplett in das Eingabefeld oben. Es spielt keine Rolle, ob der Text aus Word, WordPress oder einer Notiz-App stammt, das Tool liest reinen Text und braucht keine besondere Formatierung.
Bevor Sie analysieren, prüfen Sie die beiden Filter oberhalb des Editors. "Groß/Klein ignorieren" sorgt dafür, dass "SEO" und "seo" als dasselbe Wort gezählt werden, was die Ergebnisse deutlich übersichtlicher macht. "Stoppwörter ignorieren" blendet Füllwörter wie "der", "und" oder "ist" aus der Auswertung aus, damit sich die Liste auf tatsächlich aussagekräftige Begriffe konzentriert. Beide Filter sind standardmäßig aktiv, lassen sich aber jederzeit abschalten, wenn Sie eine exakte Rohzählung jedes einzelnen Wortes brauchen.
Klicken Sie anschließend auf "Text Analysieren". Das Tool berechnet augenblicklich drei getrennte Ranglisten: einzelne Wörter, Zwei-Wort-Phrasen und Drei-Wort-Phrasen, jeweils sortiert von der häufigsten bis zur seltensten Fundstelle. Neben jedem Eintrag stehen die genaue Anzahl der Treffer und die prozentuale Dichte im Verhältnis zur Gesamtwortzahl, sodass Sie auf einen Blick erkennen, welche Begriffe Ihren Text tatsächlich dominieren.
Warum ein Wortfrequenz-Analysator sinnvoll ist
SEO-Optimierung und Keyword-Dichte
Suchmaschinen wie Google nutzen unter anderem die Häufigkeit bestimmter Begriffe, um den Inhalt einer Seite einzuordnen. Schreiben Sie beispielsweise einen Artikel zum Keyword "beste Laufschuhe", sollte dieser Begriff oft genug vorkommen, um erkannt zu werden, aber nicht so oft, dass der Text wie künstlich aufgebläht wirkt. Eine gesunde Dichte liegt meist zwischen 1 % und 2 %. Taucht "beste Laufschuhe" beispielsweise 12 Mal in einem Artikel mit 800 Wörtern auf, ergibt das eine Dichte von 1,5 %, ein Wert, der in den meisten SEO-Richtlinien als solide gilt, ohne in Keyword-Stuffing abzurutschen.
Kreatives Schreiben und Lektorat
Autorinnen und Autoren entwickeln oft unbewusst sogenannte Krückenwörter, Ausdrücke, auf die sie sich stilistisch zu stark verlassen, ohne es zu merken, etwa "plötzlich", "eigentlich" oder "irgendwie". Fügen Sie ein ganzes Kapitel oder einen längeren Textabschnitt in den Analysator ein, zeigt sich sofort, welche Wörter auffällig oft wiederkehren. So lässt sich der eigene Wortschatz vor der Veröffentlichung gezielt auffrischen, statt dass Leserinnen und Leser eine Wiederholung bemerken, die der Verfasserin selbst nie aufgefallen wäre.
Unterrichtsbewertung und Plagiatsprüfung
Lehrkräfte, die größere Stapel von Hausarbeiten korrigieren, können mit einer Frequenzanalyse schnell prüfen, ob geforderte Fachbegriffe tatsächlich im erwarteten Umfang verwendet wurden. Ebenso fällt eine ungewöhnlich hohe Wiederholungsrate bestimmter Phrasen auf, ein Hinweis, der sowohl auf eine KI-generierte Passage als auch auf kopierten Text aus einer fremden Quelle hindeuten kann, noch bevor eine vollständige Plagiatsprüfung überhaupt angestoßen wird.
Für wen sich dieses Tool eignet
Content-Redakteurinnen nutzen den Wortfrequenz-Zähler, um vor der Veröffentlichung schnell zu prüfen, ob ein Zielkeyword ausreichend oft vorkommt, ohne den Text künstlich zu überladen. Studierende setzen ihn ein, um vor der Abgabe eigene Wiederholungen zu erkennen, die beim eigenen Lesen leicht übersehen werden. Übersetzerinnen und Lektoren vergleichen häufig die Wortfrequenz einer Übersetzung mit dem Originaltext, um zu prüfen, ob zentrale Begriffe konsistent wiedergegeben wurden. Da die gesamte Auswertung lokal im Browser stattfindet, eignet sich das Tool ebenso für interne Berichte oder Kundenmaterial, das nicht auf einen fremden Server hochgeladen werden soll.
Auch bei der Erstellung von Content-Briefs für SEO-Agenturen kommt der Wortfrequenz-Zähler häufig zum Einsatz. Bevor ein Text an eine Kundin übergeben wird, prüft eine Redakteurin damit, ob die vorgegebenen Haupt- und Nebenkeywords im vereinbarten Verhältnis vorkommen, ohne dass der Lesefluss darunter leidet. Ebenso lässt sich das Tool nutzen, um mehrere Sprachversionen desselben Artikels miteinander zu vergleichen und sicherzustellen, dass zentrale Fachbegriffe in jeder Übersetzung ähnlich oft auftauchen.
Typische Fehler bei der Keyword-Analyse
Ein einzelnes Wort isoliert zu betrachten führt leicht in die Irre. Ein Text kann bei der Einzelwort-Auswertung unauffällig wirken und trotzdem bei den Zwei- oder Drei-Wort-Phrasen eine deutliche Häufung zeigen, etwa wenn "beste Laufschuhe" und "günstige Laufschuhe" zusammengezählt ein auffälliges Muster ergeben, das erst in der Bigramm-Liste sichtbar wird. Prüfen Sie deshalb immer alle drei Ranglisten gemeinsam, statt sich ausschließlich auf einzelne Wörter zu verlassen. Ein zweiter häufiger Fehler ist, die Dichte ausschließlich am Gesamttext zu messen, obwohl ein Keyword in der Einleitung oder in Zwischenüberschriften oft wichtiger ist als seine reine Häufigkeit im Fließtext.